Alles wird GUT. Oder: Den Wunsch bewohnen

Viele mögen keinen guten Stern über dem neuen Jahr sehen. Was wenn doch? Bei einer kleinen Reflexionsübung in unserer letzten online-Abendmeditation des vergangenen Jahres waren überraschender Weise bei fast allen Teilnehmer*innen die schönen und guten Erlebnisse im Vordergrund. Stimmt doch, was immer wieder zu lesen ist: Was zählt, sind die kleinen Dinge des Lebens? Wer die kleinen Dinge des Lebens schätzt, kann auch ein Jahr wert-schätzen, das außergewöhnliche Einschränkungen mit sich gebracht hat. Was, wenn doch alles gut werden könnte im neuen Jahr? In den kleinen Dingen und darüber hinaus im großen Ganzen deines persönlichen Lebens?

Ein guter Stern über dem neuen Jahr

Mächtig drückt der Mond über der Eingangstür zur Jurte sein Licht durch die Wolken. Foto: Christian Heitzer-Balej

Noch sind die „heiligen drei Könige“, die „drei Weisen“ oder die „Magier aus dem Osten“, wie sie auch genannt werden, unterwegs. Sie sind noch nicht am Ziel. Doch sie haben einen Kompass: Ein Stern am Himmel, den sie haben aufgehen sehen. Ein Stern, der sie führt. Wir haben unsere Teilnehmer*innen auch gefragt: Ist dir im vergangenen Jahr so etwas wie ein Licht aufgegangen, ein Stern – ein Thema, ein Projekt, ein Mensch, eine Idee, eine Ahnung, wo es für dich weitergehen könnte im neuen Jahr? Wo du dranbleiben möchtest? Wo du dich vertiefen möchtest? Eine Spur, der du folgen möchtest? Was wenn wir unsere Augen, unsere Aufmerksamkeit nicht auf das lenken, was ganz allgemein als Großwetterlage ständig präsentiert wird, sondern darauf, was in unserem Herzen präsent ist, in unserem ganz persönlichen Leben vor sich geht?

Die Vision vom „Grünen Hügel“

Meine Partnerin und ich haben im vergangenen Jahr erlebt, wie verblüffend „erfolgreich“, sprich zielführend das beharrliche Manifestieren einer Vorstellung, einer Vision sein kann. Eine Bekannte hat uns die Tage gefragt, was wir denn mit „Manifestieren“ genau meinen. Aus unseren Erläuterungen hat sie eine schöne Definition herausformuliert: Manifestieren heißt einen Wunsch bewohnen. Ja, einen Wunsch, eine Vision sich so konkret wie möglich vorzustellen, immer und immer wieder, sich das Bild, das man in sich trägt, auszumalen in allen Einzelheiten.

Manchmal liegt über unserem inneren Bild noch ein Schleiher. Je konkreter wir unseren Wunsch manifestieren, desto mehr wird der Schleiher sich lüften. Foto: Markus Dauch

Was genau war unser Wunsch, unsere Vision? Aus der Stadt heraus ins Grüne ziehen. Auf einem weitläufigen Gelände, vielleicht um einen alten (Guts-) Hof herum Leben und Arbeiten zusammenbringen. Mit Gefährt*innen zusammen ein Seminarzentrum entwickeln. Dabei selbst am liebsten in einem Tiny-House am Waldrand wohnen und im alten Hofgebäude eine große Stube und Küche zusammen mit unseren Gefährt*innen teilen. Weil das Gelände groß sein und gerne erhöht liegen darf, haben wir fortan vom „Grünen Hügel“ gesprochen. Geträumt. Die Vision manifestiert. Den Wunsch bewohnt.

Jurtenleben und Gutsleben

Den sanften Hügel hinauf geht es zum Ritualplatz – dem Ort unserer Trauung. Foto: Christian Heitzer-Balej

Im September vorletzten Jahres hatten wir den Wunsch formuliert, in 2021 am „Grünen Hügel“ zu heiraten. Das ganze Jahr haben wir ein Objekt für unsere Vision vom „Grünen Hügel“ manifestiert. Den Wunsch bewohnt. Dort, wo wir lange hingeschaut haben, ist allerdings bis Ende August die Tür nicht aufgegangen. Wir mussten dann, wie im letzten Blog-Beitrag ausführlicher beschrieben, nach einem – alternativen – Ort für unsere Hochzeitsfeier suchen. Dabei sind wir auf wundersame Weise auf einem Gut gelandet und haben vier Wochen später dort geheiratet. Weitere zwei Monate später haben uns die Gutsbesitzer ihre Jurte am Rand des weitläufigen Geländes – und damit am Waldrand – gezeigt und uns angeboten, ein ganzes Jahr darin zu wohnen. Und ohne Druck die Möglichkeiten auszuloten, mit ihnen zusammen auf dem Gut ein Seminarzentrum aufzubauen. Lag der Switch des Universums schlicht darin, statt den Grünen Hügel zu suchen, um dort zu heiraten, lieber einen Ort zum Heiraten zu suchen und in diesem den Grünen Hügel zu finden?

Alles wird gut

Wiederum vier Wochen später, also unmittelbar vor Weihnachten, sind die Gutsbesitzer in eines der bisher noch unrenovierten Hofgebäude umgezogen, nachdem wir sie tatkräftig dabei unterstützen konnten, unter anderem die alte Stube und die Hofküche als Gemeinschaftsräume herzurichten.

Das wunder-volle Gut mit Schloss und Verwalterhaus. Foto: Christian Heitzer-Balej

Spätestens seit Weihnachten reiben wir uns nun beinahe täglich die Augen, schauen uns an und fragen uns, ob diese Geschichte wahr ist. Wir sind noch nicht am Ziel. Aber der Stern steht am klaren Himmel. Uns konkret vor Augen. Er leitet uns. Und warum sollten wir nach allem, was wir erlebt haben, nicht daran glauben, dass alles GUT wird?

Möchtest auch Du endlich dein Herzensprojekt angehen? Oder möchtest Du eine achtsame und herwärts gerichtete Lebenshaltung einüben? Mit Achtsamkeit und Herzensbildung als Pädagog*in in deiner Einrichtung arbeiten, als Führungskraft Präsenz und Klarheit ausstrahlen, deine Arbeit als Coach oder Berater*in mit lebensdienlichen Herzensbildungs-, Empathie-, Achtsamkeits- und Resilienz-Tools bereichern? In einem spannenden Arbeitsflow haben wir von cordat herzensbildung in den letzten Monaten unsere bisherige Weiterbildung „Der springende Punkt“ zu einer umfassenden Ausbildung weiterentwickelt. Ab 14. Februar 2022 werden wir über ein ganzes Jahr hinweg die ersten „h.e.a.r.t COACHES“ ausbilden. Nach der Entwicklung und Integration der vier Schlüsselkompetenzen herzensbildung, empathie, achtsamkeit und resilienz im Basis-Modul lernen unsere Teilnehmer*innen im Coaching-Modul die erworbenen tools selbst anzuleiten und eigene für ihren jeweiligen privaten oder beruflichen Kontext zu entwickeln. Im Retreat-Modul ist Raum und Gelegenheit, die Dinge sich setzen zu lassen und im Herzen zu verankern. Im Spezial-Modul Dem Herzen folgen werden die Teilnehmer*innen begleitet, Schritt für Schritt ihr Herzensprojekt und ihre Herzensbeziehungen zu entwickeln und ihren Herzensweg zu gehen.

Wir freuen uns riesig darauf! Interesse? Alle Infos zur h.e.a.r.t COACH Ausbildung unter www.cordat.org. Oder sich gleich hier zum kostenlosen Infoabend am 18. Januar 2022 um 19 Uhr anmelden!

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