Wie wir dem Herzen folgen: #tanzen

Dem Herzen zu folgen ist für uns die Spur zu einem guten Leben geworden. In dieser 13teiligen Reihe bis Ostern geben wir einen Einblick, wie wir das in unserem privaten und beruflichen Leben umsetzen: unserem Herzen folgen.  Dabei haben wir zuletzt über #inspiration geschrieben. Und dass das Tanzen, vor allem der Tango Argentino dabei eine wesentliche Rolle spielt.

Tango als Therapie

Manchmal stand alles Kopf. Ein Bild aus dem Januar 2016.

Zum Tango Argentino haben wir gefunden, als es uns manchmal gar nicht mehr möglich schien, alles in Worten zu klären, was es in unserer Anfangszeit zu klären gab – und da gab es eine Menge. Über Jahre hinweg hat uns der Tango am Sonntagabend nach den oft komplizierten Wochenenden mit Christians Sohn geholfen, im Herzen wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Und bis heute hilft uns der Tango Argentino aus den Wellen des Alltags heraus uns wieder im Miteinander als Paar einzuschwingen. Und: Das Tanzen ist uns ein Wellness-Programm für die Liebe.

Tango als Lebensschule

Christian als Tango-Man

Thomas Schmucker ist ein außergewöhnlicher Tangolehrer. Mit seiner Tangoschule Regensburg unterrichtet Tango wie wohl kein anderer Lehrer. Dabei hat er nicht nur eine grandiose Systematik hinter den Bewegungen, dem Drehen, Gehen, den Schritten und Figuren entdeckt. Wer hinter seine Worte und Erklärungen schaut, wer ihm mit dem Herzen zuhört, nimmt wahr: hier ist nicht nur vom Tango die Rede, sondern vom ganzen Leben. Thomas‘ Tangoschule ist eine Schule des Lebens über Nähe und Distanz, über Raum, Takt und Kon-Takt.

Tango braucht Herzkontakt

Thomas, der auch ein Freund von uns ist, mit Christian zur Schule gegangen und mit ihm an der BOS in Regensburg Abitur gemacht hat, spricht dabei von der ersten Stunde Unterricht an vom Herzkontakt als wesentlichen Schlüssel der Kommunikation der Tangopartner*innen untereinander. Auch wenn die Schritte und Figuren im Kopf gedacht werden (müssen), damit sie vollständig gelingen: Der Tango Argentino folgt nicht einem festgelegten Schema von Schritten und Figuren. Der Tanz kommt ins Fließen, wenn das Tanzpaar im Herzkontakt ist und bleibt.

Miteinander im Herzkontakt: Ein Bild von unserem Hochzeitstango.

Tango als Herzensbildung

Tatsächlich schauen Nicki und ich uns immer wieder lächelnd oder Augen zwinkernd an, wenn Thomas seine Bemerkungen zwischen den Zeilen macht: Manches von dem, was er sagt, hätte 1:1 von uns kommen können in unseren Seminaren. So wird leicht nachvollziehbar, dass uns der Tango nur eine andere Form der Herzensbildung geworden ist.

Ausgelassen sein ist Teil von Nickis Naturell.

Feiere dich selbst

Das Tanzen spielt auch in unseren Kursen, Seminaren und Retreats eine Rolle. Gerne laden wir unserer Teilnehmer*innen ein, sich über das Tanzen zu einem Lied selbst zu feiern. Ganz frei heraus, dürfen die Bewegungen dann fließen. Hier gibt es nichts zu können und richtig zu machen. Tanzen aus purer Freude heraus und mit der ernst gemeinten Übung freundlichen Selbstmitgefühls: Sich nur für ein Lied mal selbst feiern; die eigene Existenz und das kostbare Geschenk des Lebens.

Nicki als Eisprinzessin im Salzburger Weihnachtsmarkt.

Das Leben ist ein Ocho

Dass dieser Beitrag zum Tanzen, speziell zum Tango Argentino, der 8. in unserer 13teiligen Reihe Wie wir dem Herzen folgen ist, ist Absicht: Der Ocho (spanisch für ‚acht‘) ist ein zentrales Element des Tango Argentino. Dabei tanzt die Frau und bisweilen auch der Mann die Bewegung einer Acht – und zeichnet auf den Tanzboden die liegende Acht. Diese Acht ist ein faszinierend vielseitiges Symbol: Für das Leben, das manchmal einer Achterbahnfahrt gleicht: Es geht hoch hinauf und steil hinunter, um sich dann wieder hinaufzuschwingen. In deutschen Wort Achtsamkeit steckt die „Acht“. Das dürfte kein Zufall sein. Wenn wir mit unseren Gedanken und Gefühlen in eine achtsame Aufmerksamkeit oder zur Ruhe kommen möchten, gleicht die Bewegung oft einer Acht. Wir gleiten aus einem Moment der Stille oder des Fokus auf dem Atem mit unserer Aufmerksamkeit ab in einen Gedanken; wir bemerken dies, würdigen den Gedanken, lassen ihn wieder los und kehren zurück etwa zu unserem Atem und damit in die innere Stille – bis sich ein neuer Gedanke aufschwingt.

Das Bild zeigt uns bei unserem Hochzeitstango – Nicki hier bei einem Vorwärts-Ocho. – Foto: Simone Kneip

Dem Herzen folgen ist für uns ganz besonders eines: Hingabe. Hingabe an das Leben, Hingabe an die Menschen, Dinge, Projekte, Orte, Länder usw. die uns rufen. Dieses Thema platzieren wir am morgigen Karfreitag in unserem nächsten Beitrag!

Möchtest auch du in den Herzkontakt mit deinem Leben gehen? Den Tanz deines Lebens tanzen? Möchtest du lernen, die Stimme deines Herzens zu hören? Du ahnst, dass auch in deinem Herzen noch ein Schatz verborgen liegt? Du hast bereits ein Herzensthema, ein Herzensprojekt? Das dich schon lange umtreibt oder erst seit kurzem? Am Samstag, 23. April startet unser Kursformat „Dem Herzen folgen“ – gleichzeitig das Spezial-Modul unserer h.e.a.r.t COACH Ausbildung. Hier bekommst du eine viermonatige Begleitung zweier erfahrener Coaches und einer kleinen Gruppe von Gefährt*innen, um Dich deinem Herzen zu nähern, ihm zu trauen und ihm folgen zu lernen. Der Schritt ist an dir! Melde dich über herz@cordat.org an, schreib uns für deine Fragen oder schau dich für mehr Informationen zu uns um auf www.cordat.org!

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