Wie wir dem Herzen folgen: #sichgutnähren

Wir kultivieren zum wunderbaren Verstand, den wir als Menschen haben dürfen, weitere für uns sehr wesentliche Qualitäten , die in unserem Bildungssystem in den Hintergrund treten. Wir schaffen Raum schaffen für die Qualitäten von Herzintelligenz, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl. Wir begleiten die Menschen dabei, Vertrauen und Dankbarkeit ins Leben zu vertiefen. Den zeigen Menschen, wie innere Ruhe gehen kann und wie wir voll Mut (beherzt) das Leben anpacken können. Wie man Bauchfühl und Intuition nährt. Wir sind als Menschen zu so viel mehr in der Lage, als wir oft glauben. Wenn wir ALLE Kraftquellen nutzen und Herz und Hirn zu einer kraftvollen Einheit verbinden, können wir uns innerlich in Balance bringen und unser ganzes Potenzial entfalten. In dieser 13teileigen Reihe bis Ostern geben wir einen Einblick, wie wir persönlich und beruflich dem Herzen folgen.

Einfach mal Sonne tanken. Nicki an einem unserer Lieblingsplätze in Regensburg.

Womit wir uns nähren

Wir lieben das Leben. Wir schöpfen aus dem vollen Leben. Askese im Sinne eines Verzichts auf alles, was Spaß und Freude macht, auf Genuss und Ekstase ist unser Ding nicht. Dennoch wissen wir: Es lohnt sich, immer wieder einmal genau hinzuschauen, was uns wirklich nährt. Und zwar in ganzheitlichem Sinn. Das heißt nicht nur: Was essen und trinken wir? Sondern auch: Mit welchen Informationen füttern wir unseren Geist und unsere Seele – und letztlich auch unseren Körper? Was lesen wir? Welche Medien konsumieren wir? Und auch: Welche Menschen sind in unserem Umfeld? Was und auch wer tut uns wirklich gut?

Energielecks stopfen und seine Ressourcen kennen

Wo sind in unserem Leben Energieräuber, Energielecks? Was nährt uns wirklich? Womit können wir unserem Körper, unserem Geist, unserer Seele Gutes tun? Für unsere persönliche Umbruchsituation und unseren Entwicklungsprozess war diese Frage überlebenswichtig. Natürlich fällt es gerade in den tiefen Krisen am schwersten, genau hin zu schauen, was uns nährt und was uns guttut. So ging es auch uns. Und doch lernten auch wir mit etwas Abstand aus dieser Zeit am meisten, wie wichtig es ist, seine Ressourcen zu kennen und sie zu nähren. Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl zu üben.

Die Wachheit und die Sinne schärfen

Aktuell befinden wir uns in einer zweiwöchigen Fastenkur. Wir fasten Koffein, Fleisch, Alkohol, Zucker und Salz. Nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch unsere eigene Erfahrung zeigten: Viel Zucker (über Süßigkeiten, Gebäck, Junk Food etc.) macht müde; trübt den Geist. Viel Salz (gerade in Chips & co) überstimuliert. Wir spüren jeden Tag, wie wir klarer werden und unser Geschmack für das eigentliche Lebensmittel zurückkehrt. Begleitet durch Yoga, Meditation und Mental-Coaching ist ein solches Fasten wie ein Frühjahrsputz nicht nur für den Körper, sondern auch für Geist und Seele.

Eine von Nickis Leidenschaften: Herzhaftes Brot backen. Mit cordat-Logo (-:

Wie wir unterwegs sind und wo wir umgehen

Bio-Lebensmittel, saisonales Essen, regionale Produkte und Fairtrade sind für uns die Regel. Bis vor kurzem waren wir begeisterte Mitbauern der Solawi Ferni  und werden durch die Umstellung bezüglich der Wohnsituation uns wieder in ein Solidarisches Landwirtschaftsprojekt einbringen. Wir lieben das Reisen. Gerne mit dem Zug. Und auch mit Cordy, unserem VW-Bus und Begleiter der ersten Stunde. Und wir gehen sehr gerne „Zum Glück zu Fuß“, wie die Autorin Petra Bartoli y Eckert, die zugleich eine wundervolle Kollegin und Freundin ist, ihr jüngstes Buch überschrieben hat. Das Flugzeug zu nehmen, ist für uns eine große Ausnahme. Wir essen oft spontan vegan, wie das Estella Schweizer so schön nennt. Bei bestimmten Anlässen (Sonntagsbraten bei Mama oder Grillen mit Freunden) aber auch mal Fleisch. Wir trinken kaum Alkohol, aber mit Freunden auch einmal ein Glas Sekt oder Wein. Beim Fußball schauen oder im Biergarten mal ein Radler. Wir sind nicht dogmatisch. Wir haben eine Ausrichtung, aber keine generellen Verbote.

Eine gemeinsame Leidenschaft: Tango Argentino. Hier bei unserem Hochzeits-Tango.

In Bewegung bleiben und neue Räume ausloten

Wir bewegen uns wie im Tango – eine unserer besonderen Leidenschaften und ein Thema, dem wir im achten Teil dieser Reihe einen eigenen Beitrag widmen werden: Aus einer stabilen Mitte heraus drehen wir mal links, mal rechts; mal eng verschlungen auf kleinstem Raum wie bei der Milonga. Schweben und fließen weitläufig mit viel Raum zwischen uns wie beim Waltz. Und wenn wir mal aus unserer Mitte herausfallen, richten wir uns wieder aus und beginnen den Tanz des Lebens aufs Neue.

Glück ist, den Alltag sorgsam zu leben

Das ist unser Alltag. Den wir sorgsam kultivieren. Denn unser Leben ist nicht der Urlaub oder der ganz große Moment des Erfolgs allein: So wie du deine Tage verbringst, verbringst du dein Leben, heißt es. Und das ist so wahr. Deshalb kommt das Glück aus unserem Alltag – oder gar nicht. Dem Herzen folgen ist für uns deshalb auch, Glück im Alltag finden. Und darüber im Leben. Mehr über unsere Spur für ein gutes Leben im nächsten Beitrag!

Möchtest auch du dich dem Thema ‚Herzensbildung‘ widmen? Möchtest du lernen, die Stimme deines Herzens zu hören? Du ahnst, dass auch in deinem Herzen noch ein Schatz verborgen liegt? Du hast bereits ein Herzensthema, ein Herzensprojekt? Das dich schon lange umtreibt oder erst seit kurzem? Am Samstag, 23. April startet unser Kursformat „Dem Herzen folgen“ – gleichzeitig das Spezial-Modul unserer h.e.a.r.t COACH Ausbildung. Hier bekommst du eine viermonatige Begleitung zweier erfahrener Coaches und einer kleinen Gruppe von Gefährt*innen, um Dich deinem Herzen zu nähern, ihm zu trauen und ihm folgen zu lernen. Der Schritt ist an dir! Melde dich über herz@cordat.org an, schreib uns für deine Fragen oder schau dich für mehr Informationen zu uns um auf www.cordat.org!

Hinweis: Dieses Bild stammt von einer fotografischen Begegnung mit Georg Schmaml (Meditative Fotografie); alle anderen Bilder sind privat.

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