Wie wir dem Herzen folgen: #achtsamkeitimalltag

In dieser 13teiligen Reihe bis Ostern sprechen wir mitten aus unserem Lebensthema: dem Herzen folgen. Und zwar vor dem Hintergrund unserer privaten und beruflichen Geschichte und Gegenwart. Wir haben schon über den Wink der #liebe geschrieben, unsere neu zu (er-)findende #berufung. Und unseren #purpose. Wie folgen wir dem Herzen in unserem Alltag?

Sich in den Herzensqualitäten üben

Dem Herzen folgen braucht nicht immer Mut. Es ist auch, sich liebevoll den Begegnungen des Lebens hinzugeben.

Mit sämtlichen Herzensqualitäten ist es so, wie es im Yoga heißt: Es geht nicht darum, Yoga zu können sondern Yoga zu üben. Ob Achtsamkeit, Selbstmitgefühl, Vertrauen, Dankbarkeit, innere Ruhe, Liebe oder Mut: Es geht nicht darum, irgendwann all das irgendwann einmal zu können sondern immer wieder neu darauf zurückzukommen. Und natürlich sind auch wir beide, Nicki und Christian, in erster Linie Übende und dann aus dieser Praxis heraus Lehrer*in, Trainer*in, Coach. Indem wir die Menschen an diese Qualitäten erinnern. Und auch sie einladen, sie neu zu entdecken und zu üben.

Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist, den Alltagskaffee nicht schnell schnell zu trinken. Sich die Muße zu genehmigen, ihn zu zelebrieren.

Die guten Nachrichten zur Achtsamkeit sind: Achtsamkeit ist nicht kompliziert; sie ist einfach – wenn auch nicht immer leicht. Und: Buchstäblich jeder Moment des Tages eignet sich als Übungsmaterial. Unter Achtsamkeit verstehen wir mit Jon Kabat-Zinn ein „Wahrnehmen, was ist, während es geschieht und ohne zu werten.“ Jeder Moment, den wir in Achtsamkeit, also wach, bewusst, präsent erleben und uns zunächst von einer Bewertung in gut oder schlecht zurückhalten, ist ein Geschenk des Lebens, das wir uns selbst bereiten. Und jeder Moment kann alles sein: zum Beispiel eine Emotion spüren – ob Freude oder Ohnmacht, Glück oder Schmerz, Wut oder Begeisterung; essen zubereiten und es genießen. Ein Fußballspiel verfolgen. Den Körper spüren bei der Arbeit mit Händen und Füßen: im Garten, beim Sport, beim Yoga. Beim Duschen. Einen Text schreiben. Ein Gespräch, eine Begegnung. Die Haustüre aufmachen – oder zu. Zur Kaffeemaschine gehen. Sich einen Espresso oder Tee zubereiten – und ihn mit allen Sinnen trinken.

Immer wieder zurückkehren

Die Natur ist unsere größte Achtsamkeitslehrerin. Natur bewertet nicht. In der Natur ist pure Präsenz.

Und natürlich sind auch wir nicht in jedem Moment achtsam. Auch wir vergeigen mal eine Begegnung und verlegen den Schlüssel. Sind in Gedanken versunken und nicht bei der Sache oder bei unserem Gegenüber. Auch wir fetzen uns mal als Paar und vergessen alles, was wir geübt haben. Auch wir verpassen Hochs, üben uns in Widerstand gegen Niederlagen, Schmerz und frustrierende Momente. Und doch wissen wir: Es gibt immer neu die Möglichkeit, zurückzukehren in die Spur des wachsamen Wahrnehmens und nicht Bewertens. Den On-Schalter des Lebens drücken und damit das kleine und große Glück wieder entdecken. Die kleine und manch große Erkenntnis gewinnen. Und durch Schmerz und Leid hindurch neue Räume betreten und innerlich wachsen.

Zur Besinnung kommen

Achtsamkeit ist, die kleinen großen Wunder des Lebens zu entdecken und sich über sie am Wunder des eigenen Lebens zu erfreuen.

Achtsamkeit ist für uns deshalb eine Herzensqualität, weil sie ein heilsamer Weg ist, im Alltag immer wieder neu aus den Verstrickungen des Lebens herauszutreten. Und dem jetzigen Moment mit Anfängergeist zu begegnen. Der nichts mit unserer Vergangenheit und auch nichts mit unserer Zukunft zu tun hat. Ein Weg zur Dankbarkeit, weil wir spüren, dass nichts selbstverständlich ist. Ein Weg, zum Wahrnehmen mit den Sinnen zurückzukehren und ein Weg, zur Besinnung zu kommen. Zum Selbstmitgefühl: einem Frieden mit sich selbst.

Zur Achtsamkeit im Alltag gehört auch, sich gut zu nähren. Buchstäblich mit Essen, aber auch was Informationen/Nachrichten betrifft, mit inspirierenden und wohltuenden Menschen um sich herum und all das an einem stimmigen Wohnort. Diese Aspekte sind Inhalte der nächsten Beiträge in dieser Reihe.

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Möchtest auch du dem Thema ‚Herzensbildung‘ widmen? Möchtest du lernen, die Stimme deines Herzens zu hören? Du ahnst, dass auch in deinem Herzen noch ein Schatz verborgen liegt? Du hast bereits ein Herzensthema, ein Herzensprojekt? Das dich schon lange umtreibt oder erst seit kurzem? Am Samstag, 23. April startet unser Kursformat „Dem Herzen folgen“ – gleichzeitig das Spezial-Modul unserer h.e.a.r.t COACH Ausbildung. Hier bekommst du eine viermonatige Begleitung zweier erfahrener Coaches und einer kleinen Gruppe von Gefährt*innen, um Dich deinem Herzen zu nähern, ihm zu trauen und ihm folgen zu lernen. Der Schritt ist an dir! Melde dich über herz@cordat.org an, schreib uns für deine Fragen oder schau dich für mehr Informationen zu uns um auf www.cordat.org!

Hinweis: Diese Bild ist von Theresa Stangl. Alle anderen Fotos dieses Beitrags sind privat.

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