Wie wir dem Herzen folgen: #herzensbegegnungen

Auf die Osterreihe „Wie wir dem Herzen folgen“ haben wir große Resonanz bekommen. Und ich habe Lust bekommen, sie fortzuführen. Nicht mehr täglich und ich werde natürlich auch nicht allein in dieser thematischen Spur auf diesem Blog bleiben. Aber immer wieder werde ich einen neuen Aspekt/Hashtag hinzufügen. So schreibe ich heute über etwas, das sehr charakteristisch für unser gemeinsames Leben und Arbeiten ist: Herzensbegegnungen.

Im November 2018 haben wir unsere Geschäftsräume in Regensburg offiziell eröffnet. Mit einer großen Herzensbegegnung. Und einem Märchen vom schönen alten griechischen Wort für Muße in unserem gleichnamigen Seminar-Café. – Foto: privat

Herzensbegegnung mit einer Stadt und einem Café

Eines der schönen handgemachten Dinge, die man im Laden des „Zentral“ kaufen kann. Und Nicki und Katze: das ist Herzensbegegnung pur. – Foto: privat

Ein 36h-Kurzurlaub in der Osterwoche. Wir gehen über den Marktplatz. Unser Blick geht hinein in ein Gebäude. Weiße Fliesen. Erste Assoziation: Metzgerei. Zweiter Blick: Nein, das ist keine Metzgerei. Zumindest keine mehr. Interessante Raumgestaltung. Ein Café? Ein Laden? Wir gehen hinein und stellen fest: Es ist beides. Das neu gestalte „Zentral“ in Amberg ist ein Café/Bistro und ein Laden. Das ist ein Trend, fällt uns auf. Das haben wir schon in Regensburg gesehen und in Leipzig. Amberg hat was. Amberg gefällt uns. „Amberg, die heimlich-eigentlich Hauptstadt der Oberpfalz. Amberg, Kurfürstenstadt“ wird später ein Freund sagen, als ich ihm von unserer Überraschung mit dieser Stadt erzähle.

Herzensbegegnung mit dem Konzept und den Menschen hinter dem Café

Drinnen schauen wir uns um. Toll sind die Snacks in der Theke angerichtet. Schön sind die Sachen auf dem Ladentisch. Dem Mann hinter der Theke sagen wir gleich, dass es uns gefällt hier. Dass das Stil hat. Dass es schön ist. Der freut sich und sagt das auch. Wir kommen ins Gespräch. Er sagt uns, dass sie hier zwei Jahre umgebaut haben. Und dass der Raum hier tatsächlich eine Metzgerei war. Und sie haben die Wand durchgebrochen zum Café Zentral. Die Umbaumühen haben sich gelohnt, sagen wir. Er erzählt Geschichten zu den schönen Dingen, die auf dem Ladentisch liegen. Alles von hier. Kleine Labels, lokal und regional. Nichts ist aus China. Das sieht man den Sachen an. Und: Auch das ist ein Trend. Ein hoffnungsvoller.

Herzensbegegnungen in einem Hotel

Die Begegnung wird zu einer Herzensbegegnung. Beziehungsweise ist es von Anfang an. Das Gespräch entwickelt sich aus einer tieferen Verbindung heraus. Erst Tags darauf wird mir wieder einmal bewusst: Das sind wir. Wir sind so. Wir begegnen Menschen mit offenem Herzen. So war es auch in dem Hotel, in dem wir eingecheckt hatten, dem Hotel zur Post in Kümmersbruck.

Wundervoll gegessen …

Der Mann hinter der Rezeption, der uns am Abend gleichzeitig bediente, war so wunderbar freundlich. Unkompliziert. Unaufgeregt. Und zugleich zugewandt. Mit dem Herzen bei der Sache und bei uns. Er braucht weder eine Passkopie noch will er eine Bezahlung im Voraus. Er gibt uns den Schlüssel und wünscht uns ein gutes Ankommen im Haus. In unserem Zirbenhäusl. Und am Abend, als wir nach einem Arbeitsflow im Häusl ins Restaurant gehen und Essen bestellen, kommt der Koch heraus und bringt uns persönlich das Essen. Es schmeckt wundervoll. Und das sagen wir dem freundlichen Angestellten. Der sich ehrlich darüber freut und es an den Koch weitergibt. So geht glückliches Leben. Für uns und auch für die Angestellten in diesem Hotel.

… und wundervoll geschlafen im Hotel zu Post in Kümmersbruck bei Amberg. – Fotos: privat
Nicki vor dem Zinipi One, das für 18h unser Zuhause war. Wir und Zinipi, auch das eine Herzensbegegnung. – Foto: privat.

Herzensbegegnung beim Holzhaus-Bauer

Am nächsten Tag sind wir noch bei Tom Scheimer von der Freiraum GmbH, die die Zinipis bauen. Holzhäuser von Tiny über Modulbauweise bis Maxi-Größe. Nach Erwin Thomas Patent Holz 100®. Auch das eine echte Herzensbegegnung. Mit Tom Scheimer und auch mit seinen Mitarbeitern. Seinen Handwerkern. Und telefonisch mit Stephanie Pötter, die die Bauplanung macht. Von den Telefonaten und Zooms über den ersten Blickkontakt, den Weg in die Halle, wo gerade drei unterschiedliche Zinipis entstehen, bis zu den anschließenden Gesprächen, wo wir herkommen, wo wir wohnen und wo wir uns vorstellen können, ein solches Holzhaus aufzustellen. Die gehen alle mit in unserer Bewegung und wir spüren: Die sind auf der gleichen Herzfrequenz unterwegs wie wir. Und so geht es uns mittlerweile ständig.

Herzensbegegnung mit der Mantra-Sängerin

Auch einen Tag später, als wir unseren ersten Freitagsworkshop „Yin Yoga & Meditation“ auf Gut Hötzing geben. Nicki hatte hierzu eine Frau eingeladen, die sie kürzlich im Rahmen eines begleiteten Rituals für eine werdende Mutter kennengelernt hatte. Und sie nach einem Gespräch kurzerhand als Mantra-Sängerin für unseren Workshop engagiert. Sie macht das zum ersten Mal heute, sagt sie uns bei unserer kurzen Vorbesprechung eine Stunde vor Beginn des Workshops. Eine echte Premiere also.

Mantrasingen beim Freitagsworkshop „Yin Yoga und Meditation“ im wundervollen Seminarraum „Eichenblick“ von Gut Hötzing. – Foto: privat.

Direkt nach dem Ende des Workshops, ist sie selbst so berührt wie wir – und zuvor die Teilnehmer*innen: Das war so schön und sie sei so dankbar für unser unglaubliches Vertrauen. Schließlich hätten wir sie noch nie singen hören und überhaupt eigentlich überhaupt nicht gekannt. Doch, doch sage ich. Kennen geht auch über das Herz. Dazu muss man sich nicht unzählige Male in diesem Leben getroffen haben. Manche Menschen kennt man anders. Vom Herzen her. Da reicht ein einziger Kontakt. Mit diesem Wissen und unserer Erfahrung konnte Nicki so handeln und sie „einfach so“ ansprechen und einladen, hier dabei zu sein.

Christian, Nicki und Sabrina – eine Herzensbegegnung. – Foto: Silvia Balej

Zu-wendung, Zu-neigung, Liebe

Wir sind Herzensmenschen. Wir gehen offen-herzig in Begegnungen und sind offen-herzig unterwegs im Leben. Wo es schwingt, spüren wir sofort. Dann ist es leicht. Aus der Zu-wendung entsteht Zu-neigung und, warum sollten wir es anders nennen: Liebe. Wir lieben die Menschen. Wir lieben die Dinge. Wir lieben Gespräche, Begegnungen, Miteinander-Sein. Ob privat oder beruflich. Der ganze Blog ist voll mit Geschichten von solchen Herzensbegegnungen. Sie sind Ausdruck unserer Lust auf und am Leben. Doch darüber mehr in einem unserer nächsten Beiträge!

Möchtest auch du dein Herz auspacken? Offenen Herzens in Begegnungen gehen – und ins Leben. Orientierung aus dem Herzen gewinnen? Nach dem Kompass des Herzens gehen? Du hast vielleicht ein Herzensthema, ein Herzensprojekt? Das dich schon lange umtreibt oder erst seit kurzem? Am Sonntag, 29. Mai startet mit einem Praxistag unser Kurs „Dem Herzen folgen“ – gleichzeitig das Spezial-Modul unserer h.e.a.r.t COACH Ausbildung. Hier bekommst du eine achtwöchige Begleitung zweier erfahrener Coaches und einer kleinen Gruppe von Gefährt*innen, um Dich deinem Herzen zu nähern. Ihm zu trauen und ihm folgen zu lernen. Der Schritt ist an dir! Melde dich über herz@cordat.org an, schreib uns für deine Fragen oder schau dich für mehr Informationen zu uns um auf www.cordat.org!

Das Bild zeigt uns in dem neu gestalteten Laden- und Café-Raum des „Zentral“ in Amberg. – Foto: privat.

Ein Kommentar zu „Wie wir dem Herzen folgen: #herzensbegegnungen

  1. Hallo Nicki , hallo Christian,
    gerne lese ich eure Mails mit Lebensgeschichten, die zeigen wie liebenswert das Leben und das Miteinander darin sein kann. Ich kenne das auch, es gibt Zeiten, da gelingt das – so zu leben. Ich wünsche euch, dass ihr immer wieder darin eintauchen könnt.

    Viele Grüße
    Rita

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